Rendez-vous Bundesplatz Bern

Rendez-vous Bundesplatz das Ton und Lichtspektakel in Bern 2017

Wir sind im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert. Die Welt ist im Umbruch, es ist der Beginn einer neuen Zeit. Es geht um neue Medien, neue Welten, neues Denken. Gutenberg hat den Buchdruck erfunden, Amerika ist entdeckt worden, die Humanisten prägen ein neues Menschenbild. Und dann greift Martin Luther vor genau fünfhundert Jahren zum Hammer und nagelt am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Was den Deutschen ihr Luther, ist den Schweizern ihr Zwingli. Auch dieser Huldrych Zwingli, 35-jährig, Leutpriester am Grossmünster in Zürich, wird von der Pest erfasst. Er übersteht die Krankheit, während rund ein Viertel von Zürichs siebentausend Einwohnern sterben. Die Zürcher Initialzündung der Reformation ist ein öffentliches Wurstessen im Haus des Druckers Christoph Froschauer, der auch Zwinglis Bibelübersetzung verlegt. Die Reformation haut zum ersten Mal einen Stadt-Land-Graben in die Eidgenossenschaft: Zürich, Bern, Basel, Schaffhausen wechseln zum neuen Glauben, die Zentralschweizer Orte halten zum alten. Es kommt zum Krieg. Der Erste Kappelerkrieg endet friedlich mit der legendären Kappeler Milchsuppe, der Zweite wird blutig und kostet Zwingli das Leben

Bunt, inspirierend, kreativ: Alljährlich verzaubert das Rendez-vous Bundesplatz mit seinem beeindruckenden, audio-visuellen Spektakel! jeweils im Herbst verwandelt sich das Bundeshaus in Bern zu einem der grössten Lichtspektakel der Schweiz.

Mit einem Tilt-und-Shift-Objektiv, das ist ein Spezialobjektiv für die Fotografie oder Projektion, werden jeweils am Abend die Bilder aufgenommen. Tilt-Shift Objektive verfügen über zwei zusätzliche Eigenschaften, die eine normale Festbrennweite oder ein Zoom-Objektiv nicht haben. Sie ermöglichen die Schärfeebene über das Bild hinweg zu „Tilten“ (neigen / kippen) oder den Blickwinkel zu „Shiften“ (verschieben). Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich nicht, wenn man die Funktionsweise einmal verstanden hat.

Die Funktion des Objektivs

Mittels der Tilt-Funktionalität ermöglicht es das Objektiv Aufnahmen zu machen, die den bekannten Miniatur-Effekt ermöglichen. Beim Betrachten des Bildes entsteht der Eindruck, als sei die Realität eine Miniatur-Welt, weil nur ein kleiner Bildstreifen scharf abgebildet wird und der Rest nicht mehr im Fokusbereich liegt. Mittels der Shift-Funktionalität (verschieben) ermöglicht es das Objektiv Aufnahmen zu machen, die es ermöglichen Panoramaaufnahmen nahtlos zusammenzufügen. Wichtig hierbei ist die perspektivische Korrektur der Gebäudelinien. Stürzende Linien entstehen, wenn man versucht ein Gebäude zu fotografieren und die Kamera nach oben ausrichtet statt die Linsenachse parallel zum Boden zu belassen

Mit diesem Spezialobjektiv, das ich auch oft in der Architekturfotografie einsetzte, erhält das Bundeshaus bereits bei der Aufnahme gerade fallende Linien. Selbstverständlich könnte dies auch am PC nachgearbeitet werden, jedoch genügt das unseren Qualitätsansprüchen nicht.

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Markus Lehner